5 x Fleischersatz

Mit diesen guten Alternativen fällt es leicht, weniger Fleisch zu essen: Soja, Lupinen und Pilzeiweiß sind die Basis zur Herstellung von Fleischersatz. Pilze wie Kräuterseitlinge und Austernseitlinge haben kurz gebraten ebenfalls Biss.

Wer fleischlos leben will, muss heute nicht mehr auf den Biss in ein Steak verzichten. Die Lebensmittelindustrie produziert aus Pflanzeneiweiß Hühnerschenkel, Steaks oder Burger. Frei von tierischen Fetten, Cholesterin und ganz ohne Tierleid produziert, machen sie auf den ersten Blick einen gesunden Eindruck. Doch Testergebnisse zeigen ein anderes Bild: Veggie-Wurst oder Schnitzel sind zu fett, zu salzig und mit einer Reihe von Zusatzstoffen gewürzt. Und damit haben Sie mit Schweineschnitzel, Bratwurst & Co etwas gemeinsam – auch sie würden keiner Ernährungsempfehlung standhalten.

Fleisch vom Pilz Fleisch von der Bohne Knabber-Soja statt Beef Jerky Kräuterseitlinge Austernseitlinge

Fleischersatz Made in Austria

Fleischersatz funktioniert auch ohne Zusatzstoffe und mit Lebensmitteln aus der Region. Darum kann man getrost auf indische Jackfrucht, hochverarbeitete vegane Würste oder Hühnerschenkel verzichten. Heimische ProduzentInnen stellen typisch asiatische Produkte wie Tofu, Tempeh und Seitan her. Doch auch Hausmannskost kann mit Fleischersatz mit ein wenig Mut zur Änderung ausgezeichnet kochen.

 

Fleisch vom Pilz

Neu ist Fleisch auf Pilzbasis. Es gibt davon mittlerweile Gyros, Würste und Bratstreifen mit dem Aussehen und der Konsistenz von Fleisch. Auch die Zutatenliste kann sich sehen lassen: aus besten Biozutaten, frei von Zusatzstoffen und Aromen. Für VeganerInnen ist dieses neue Fleisch jedoch nichts. Die Produkte enthalten Ei.

 

Fleisch von der Sojabohne

Tofu kommt zwar mit seiner Konsistenz nicht wirklich an Fleisch heran, doch mariniert und kross gebraten ist er ein köstliches Gericht.

Mit Sojafleisch kann man Fleischgerichte vegan oder vegetarisch nachkochen und auch Fleischtiger überzeugen. Am einfachsten ist es, Faschiertes durch Sojaflocken oder Sojagranulat zu ersetzen. Für Sojafleisch wird nur das Eiweiß der Sojabohne verwendet. Es wird entfettet, erhitzt und unter hohem Druck in neue Form gepresst. Trotz der aufwändigen Verarbeitung schneidet Sojafleisch jedoch immer noch wesentlich besser als echtes Fleisch ab.

Sojaflocken und Sojaschnetzel gibt es auch aus heimischen Bohnen zu kaufen. Für dieses Soja wird kein Baum im Regenwald gefällt. Wer Soja nicht mag, für den gibt´s das Schnitzel auch von der Lupine.

 

Knabber-Soja statt Beef Jerky

Die neuesten Ernährungstrends sind eiweißlastig und vermeiden Kohlenhydrate. Proteine sind zwar unentbehrlich, denn sie erfüllen unterschiedliche Funktionen im Körper und sättigen auch gut. Doch ist die Qualität wesentlich – neue Trend Beef Jerky ist keine gesunde Wahl, denn es handelt sich um rotes, verarbeitetes Fleisch, welches von der WHO als Darmkrebs verursachend gesehen wird. Gegen den schnellen Hunger unterwegs hilft auch Eiweiß von der Pflanze – Knabber-Soja sättigt zwischendurch und punktet mit hochwertigem Fett von der Sojabohne. Ähnlich wie Sojabohnen werden auch Lupinen knusprig verarbeitet.

 

Kräuterseitling

Der Kräuterseitling groß und fleischig. Man kann die ganzen Pilze wie Fleisch in der Pfanne kurz anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Im Gegensatz zu Fleisch enthält er reichlich Ballaststoffe und Beta-Glucane, die die Darmflora stärken.

 

Austernseitling

Der Austernseitling ist wie der Kräuterseitling reich an wertvollen Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Diese Pilze schmackhaft braten, bedarf nur die Kochkünste eines Eierkochs: Pfanne erhitzen, Öl oder Butter rein, scharf anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bon appetit!

Weitere Informationen zu den 5 Möglichkeiten Fleisch zu ersetzen mit vielen Rezepten und Tipps für ein Leben mit weniger Fleisch gibt es bei DIE UMELTBERATUNG.

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