5 x Würztipps für die fleischfreie Küche

Würze gibt fleischloser Kost einen intensiven Geschmack. Mit ein paar kleinen Tricks zaubern Sie herrliches Aroma auf den Teller.

Warum schmeckt uns Fleisch so gut? Wahrscheinlich weil es “umami” ist. Dieser Begriff stammt aus Japan und bedeutet “köstlich”. Vor allem bei tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Milchprodukten empfinden wir “umami”. Der Grund dafür sind die Salze der Aminosäure Glutamat, die wir beim Essen von eiweißreichen Lebensmitteln zu uns nehmen. Ein paar Tricks lassen vegetarische und vegane Gerichte auch den “umami“ werden.

gebratene Kerne Räucherpaprika Sojasauce Knoblauch knackige Nüsse

 

Gebratene Kerne

Röststoffe – der einfachste Trick der Würzküche: Einfach Kerne in eine Pfanne ohne Öl kurz anbraten. Die Kerne nehmen etwas Farbe an und köstliche Röstaromen entstehen. Anrösten funktioniert mit fast allen Kernen und Samen. Egal ob Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Sesamsamen: sie alle bringen einen knusprigen und würzigen Geschmack in einen Salat, ein Pesto oder Knusper Tofu.

 

Räucherpaprika

“smokey” Paprika ist eine neue Geschmacksrichtung des beliebten Gewürzes. Die Paprikaschoten werden vor dem Mahlen geräuchert. So entsteht ein rauchiges Aroma das für vegetarische Gerichte mit einer würzigen Note ideal ist. Der Räucherpaprika passt gut zu Potato Wedges, Ofengemüse oder Grillmarinade.

 

Sojasauce

Für die vegetarische und vegane Küche eignet sich Sojasauce gut als “besondere Würze” beim Abschmecken. Die Basis für die fermentierte Sauce sind neben Sojabohnen auch Weizen, Salz und Wasser. Sie schmeckt je nach Hersteller mild oder intensiv würzig. In einer guten Sojasauche haben außerdem Farbstoffe, Konservierungsmittel oder Aromen nichts verloren.

Mit Sojasauce kann geschmacksneutraler Naturtofu in Kürze würzigen Geschmack annehmen. Vegane Krautfleckerl bekommen mit Sojasauce einen Geschmack, als ob sie mit Schmalz angebraten wären. Und der pikante Gemüsestrudel schmeckt plötzlich wie eine große Frühlingsrolle.

 

Knoblauch

Frisch schmeckt Knoblauch sehr intensiv. Wer es gern milder mag, hackt ihn statt ihn zu pressen. Auch durch Erhitzen verliert sein Geschmack an Intensität. Wichtig ist es, beim Kauf auf die regionale Herkunft zu achten, denn es gibt viel weitgereiste Importware, sogar aus China. Im Garten und im Blumentopf lässt sich Knoblauch übrigens auch selbst anbauen.

 

Knackige Nüsse

Walnüsse geben Speisen ein feines Aroma und liefern nebenbei auch wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Doch aufgepasst! Die ausgelösten oder gemahlenen Walnüsse, die wir fertig abgepackt verkauft werden, stammen meist nicht aus Österreich, sondern aus Kalifornien, wo sie auf riesigen Plantagen angebaut werden. Auf Bauernmärkten sind oft heimische Walnüsse mit Schale erhältlich. Besonders empfehlenswert sind Bio-Nüsse, da sie nicht geschwefelt oder anders chemisch behandelt werden dürfen.

 

Weitere Würztipps mit vielen Rezepten gibt es bei DIE UMELTBERATUNG

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